Maria Volland (66 Jahre Diabetes)

Maria Volland Ich beziehe seit Jahrzehnten das Diabetes Journal, lese leider erst in der jetzigen Ausgabe 01/2016 etwas über die Mehnert-Medaille.

Seit dem 3. Lebensjahr begleitet mich der Diabetes Typ 1. Der intensiven Auseinadersetzung meiner Mutter mit diesem Thema habe ich es zu verdanken, dass ich heute - nach 67 Jahren insulinpflichtigen Diabetes - noch fast unbeschwert lebe.
Vor einigen Jahren war ich zu einer Untersuchung auf Folgeschäden in einer Diabetes-Spezialklinik in Rheine. Es wurden keine Folgeschäden, die diabetisch bedingt sind, festgestellt. Jedoch wurden im Laufe meines Lebens zwei Augenbehandlungen durchgeführt. Die erste Behandlung - Lichtkoogulation - wurde im August 1972 in Essen bei Professor Meyer-Schwickerrath an einem Auge durchgeführt. Vor etwa 15 Jahren erhielt ich an demselben Auge eine Laserbehandlung, um kleine Blutungen zu behandeln.
Vor 24 Jahren wurde ich auf Intensive Insulintherapie in der Uni-Klinik Düsseldorf umgestellt (Levemir, Novorapid). Auf Grund der hohen Belastung durch die täglich ca. fünfmalige Blutentnahme (Accu-Chek Aviva) aus den Fingern, hatte ich große Hoffnung auf das System zur Blutzuckerbestimmung von Abbott Freestyle Libre gesetzt. Nach halbjähriger Wartezeit habe ich es jetzt kurz vor Weihnachten bekommen und testete es parallel. Leider sind die bisherigen Messwerte derart widersprüchlich im Vergleich zur herkömmlichen Messung, dass meine vorangegange Euphorie fast verflogen ist und ich wohl bis zum Ende meines Lebens auf die herkömmliche Methode des "Fingerpieksens" zurückgreifen muss.

Ich habe ein Gewicht von 62 kg, bin ca. 170 cm groß, seit 1970 verheiratet und habe einen gesunden Sohn, der 1972 geboren wurde.
Mein Tagesablauf ist durch Hausarbeit in einem größeren Einfamilienhaus, Spaziergängen, zeitweiser Betreuung zweier Enkelkinder (4 und 6 Jahre alt), wöchentlichem Tennisspielen und, bis vor kurzem, etwas Golf spielen.

Veröffentlicht: 2016

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